HPS Sonderschule
Die neue HPS entstand im Rahmen eines gewonnenen Wettbewerbs und ergänzt das bestehende Schulhaus durch einen eingeschossigen Neubau. Die klare Gliederung der Aussenräume, hohe Transparenz im Eingangsbereich und die materialbetonte Architektur schaffen eine funktionale und kindgerechte Lernumgebung.
Wir planten und realisierten die neue HPS im Rahmen eines gewonnenen Wettbewerbs. Unsere Treiber waren die Symbiose von alt und neu, Bauen für geistig- und körperbehinderte Kinder und der geforderte Minergie Standard. Die Auseinandersetzung mit den speziellen Bedürfnissen der Kinder und der funktionelle Ablauf in einem umfassenden Schulalltag bedeutet eine planerische Herausforderung. Die Realisierung der Sonderschule, teilweise im normalen Schulalltag, verlangte grosse Koordination und Rücksichtnahme aller Beteiligten.
Das bestehende Schulhaus wurde mit einem einfachen, im Gelände eingeschossig erkennbaren, Volumen ergänzt. Durch die Queranbindung des Neubaus wird die Parzelle klar in eine Pausenhof- und eine Zugangsseite gegliedert. Der Aussenbereich erfährt eine Abschirmung zum Verkehr. Im Eingangsbereich wird durch grosse Verglasungen eine starke Transparenz zwischen Ankommen und Aussenraum geschaffen. Die gesamte Anlage wird von den Materialien Beton, Glas, Stein und Holz dominiert.
Wettbewerb: 1. Preis (2006)
Gebäudekosten BKP 2: ca. 3.3 Mio. CHF
Anlagekosten BKP 1-9: ca. 3.9 Mio. CHF
Neubau mit Eingangshalle, Mehrzweckraum, Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Bibliothek und weitere Räume
Kubatur neuer Anbau (SIA 116): 3’904 m³
Fläche neuer Anbau (SIA 116): 804 m²
Projektstart: Mitte 2006
Baubeginn: April 2007
Bezug: Mai 2008



